Der vietnamesische Zen-Meister Thich Nhat Hanh ist am 22. Januar mit 95 Jahren verstorben. Obwohl ich ihn nie live erlebt habe, haben mich seine Person und seine Lehren zu Achtsamkeit, Mitgefühl und einem engagierten Buddhismus mitgeprägt. Ich habe großen Respekt und Achtung vor ihm und seinem Lebenswerk. In diesen Tagen spüre ich das noch einmal auf eine tief berührende Weise und bin sehr dankbar dafür.

Der Tod von Thich Nhat Hanh hat weltweite Anteilnahme hervorgerufen. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen Antonio Guterres z.B. würdigte ihn als lebenslangen Verfechter des Friedens, „der lehrte, dass Polarisierung überwunden werden kann, wenn wir Toleranz, Inklusivität und das Verständnis unserer tiefen Verbundenheit mit allen Menschen fördern.“ Der Dalai Lama hob sein Engagement hervor, „anderen nicht nur zu zeigen, wie Achtsamkeit und Mitgefühl zu innerem Frieden beitragen, sondern auch, wie jeder Einzelne, der den Frieden des Geistes kultiviert, zu echtem Weltfrieden beiträgt.“
(Quelle: Pressemitteilung vom 27.01.22, www.plumvillage.org)

Auf der Webseite von Plum Village, seinem Zentrum in Frankreich, können Sie diese und andere Würdigungen nachlesen, sowie Infos zu seinem Leben und auch angeleitete Achtsamkeitsmeditationen finden. Die Anleitungen sind teilweise ins Deutsche übersetzt.

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